An einem Herbstnachmittag, wenn die Luft frisch wird und die Blätter beginnen, sich in Gold und Kupfer zu färben, präsentiert sich das Pane Ferrarese als ein Symbol der kulinarischen Tradition Emiliens. Dieses Brot, mit seiner charakteristischen Form als verflochtene Stange, die an Seesterne erinnert, ist ein Meisterwerk gastronomischen Handwerks, das die Geschichte und Kultur von Ferrara in sich trägt, einer Stadt, die immer eine starke Verbindung zur Kunst und zur guten Küche hatte. Die harte und duftende Kruste, die beim Biss leicht nachgibt, offenbart ein weiches und gut belüftetes Inneres, das den Geschmack von Bierhefe und Gerstenmalz hervorhebt, essentielle Zutaten, die dem Brot eine einzigartige Persönlichkeit verleihen. Die Zubereitung dieses Brotes erfordert besondere Aufmerksamkeit auf die Backtechnik: Der Ofen muss gut vorgeheizt sein, um die äußere Knusprigkeit zu gewährleisten, die wunderbar mit der Weichheit seines Inneren kontrastiert. Es ist nicht selten, lokale Varianten zu finden, wie die 'Ciopa' aus Venetien, die sich durch ihren harten und runden Teig auszeichnet, aber das Ferrarese bleibt ein zeitloser Klassiker, perfekt zur Begleitung typischer Wurstwaren der Region, wie dem Prosciutto di Parma oder dem Salame di Felino. Darüber hinaus ist es ideal, um den Tisch während eines Familienessens oder eines Abendessens mit Freunden zu bereichern, wo das Brot zu einem Element des Teilens und der Geselligkeit wird. Ob es sich um eine einfache Scheibe mit Butter oder eine Bruschetta mit frischen Tomaten handelt, das Pane Ferrarese ist immer bereit, einen Moment authentischer gastronomischer Freude zu schenken.
* ungefähre Werte pro Portion
Unter den repräsentativsten Broten der italienischen Tafel finden wir sicherlich die beiden miteinander verflochtenen Stangen, die den Namen Ferrarese tragen. Es ist ein 'künstlerisches' Brot, dessen Name auf die Geburtsstadt Ferrara hinweist. Duftend, mit einer harten Kruste, hat das Ferrarese eine unverwechselbare Form, die an Seesterne erinnert. Eine Variante des 'Ferrarese' ist die sogenannte 'Ciopa' aus Venetien, ein hartes, gerolltes Brot. In der Knetmaschine (mit Gabel oder Taucharmen) die Mehl bei niedriger Geschwindigkeit verarbeiten; Hefe, Malz und Salz, die in Wasser aufgelöst sind, hinzufügen und das Fett nach Wahl zur Hälfte des Teigs hinzufügen. Ein guter Teig ist fertig, wenn er bei einer Temperatur von 25 Grad ausreichend bearbeitet ist. Den Teig auf der Arbeitsfläche ruhen lassen und mit einem klassischen Tuch abdecken. Die Teigstücke schneiden, mehrmals durch die Walze für die Ausrollung und in die Formmaschine für das Rollen geben. So gelangt man zur manuellen Formgebung in die charakteristische Form. Nach der angemessenen Ruhezeit in der Gärzelle bei 30 Grad C für 20-25 Minuten wird bei 240 Grad gebacken, wobei die Backzeit je nach Brotgröße variiert. Mit wenig Dampf backen und in den letzten fünf Minuten mit geöffneter Klappe, um das Brot beim Trocknen zu unterstützen.