Im Herzen Umbriens, wo kulinarische Traditionen mit der Geschichte verwoben sind, tritt der "Torcolo" von San Costanzo als süßes Symbol der lokalen Feierlichkeiten hervor. Zubereitet anlässlich des Festes des Schutzpatrons, ist dieses süße Hefebrot ein Triumph echter Zutaten wie Mehl und Zucker, die sich mit einer Mischung außergewöhnlicher Aromen, darunter Cedro und Sultaninen, vereinen. Die Knettechnik, die eine lange Gärzeit erfordert, ermöglicht eine weiche und leichte Konsistenz, perfekt für einen festlichen Mittagstisch oder einen winterlichen Snack. Die sorgfältig hinzugefügten Pinienkerne verleihen einen knusprigen Touch und einen unverwechselbaren Geschmack, der jeden Bissen zu einem einzigartigen Erlebnis macht. Dieses Gebäck, traditionell serviert mit einem Glas süßem Wein, stellt nicht nur einen Moment der Süße dar, sondern auch die Gelegenheit, Freunde und Familie um einen Tisch voller authentischer Aromen und Geschichten aus einem kulturreichen Gebiet zu versammeln.
* ungefähre Werte pro Portion
Das Mehl in einer Schüssel zu einem Hügel formen, die Hefe hineinbröckeln und alles mit lauwarmem Wasser verkneten; den Teig (der die Konsistenz von Brot haben sollte) einige Minuten kneten, die Schüssel an einen warmen Ort ohne Zugluft stellen. Wenn der Teig sein Volumen verdoppelt hat, auf die Arbeitsfläche stürzen, leicht mit der Hand flach drücken, das gewürfelte kandierte Cedro, die Rosinen, die Pinienkerne, das Öl, die Butter, den Zucker und zwei Esslöffel Anissamen hinzufügen. Den Teig etwa zehn Minuten weiterarbeiten, zu einem Ring formen und in eine gut gefettete Springform legen. Die Form an einen warmen Ort ohne Zugluft stellen, um die Gärung zu erleichtern, und einen Topf mit kochendem Wasser dazu stellen. Nach drei Stunden ist der Teig gut aufgegangen. Die Oberfläche mit dem Eigelb bestreichen und mit einem spitzen Messer leicht rautenförmig einritzen. Die Form in den vorgeheizten Ofen (180°) für eine Dreiviertelstunde geben.
Ein typisches Gebäck vom 29. Januar, dem Fest von San Costanzo.