Auf Sizilien repräsentiert die Tradition, a cuccìa zuzubereiten, in den kalten Wintertagen einen Moment der Süße und des Teilens. Dieses Gericht, das seine Wurzeln in der bäuerlichen Kultur hat, ist eine wahre Hymne an den Weizen, die Hauptzutat, die sich nach einer langen Garzeit bei niedriger Hitze in eine weiche und schmackhafte Basis verwandelt. Der frische Ricotta, gesiebt und mit Zucker und einem Hauch von Likör vermischt, verleiht eine umhüllende Cremigkeit, die perfekt die Konsistenz des Weizens ausgleicht. Oft mit Kakao, Zimt und kandierten Zedrat bereichert, ist a cuccìa nicht nur ein Dessert, sondern ein Symbol des Festes, ideal für die Feierlichkeiten zum Jahresende oder für ein Familienessen. Dieses Dessert ist ein perfektes Beispiel dafür, wie einfache Zutaten sich in ein Meisterwerk des Geschmacks verwandeln können, und ruft die Düfte und Aromen der sizilianischen Tradition in Erinnerung, die man mit Freunden und Lieben genießen kann und dabei die Freude an einem hausgemachten Dessert neu entdeckt.
* ungefähre Werte pro Portion
Den Weizen in einen Topf mit kaltem Wasser für eine ganze Nacht einweichen. Am nächsten Tag das Wasser wechseln und den Weizen in demselben Topf mit etwas Salz kochen. Wenn er gar ist (nach einem halben Tag bei sehr niedriger Hitze), abgießen und abkühlen lassen. Den Ricotta durch ein Sieb streichen; den Zucker und den Likör einarbeiten und während des Mischens die Stückchen von Schokolade und Zedrat hinzufügen. Die Ricottacreme mit Kakao und gewürfeltem kandierten Kürbis bereichern und die Mischung gut vermengen. Den Weizen mit der Creme verbinden und gut umrühren. Das ist die "cuccia". Die cuccia in Schalen, Tassen oder speziellen Formen anrichten und kalt mit einer Prise Zimt servieren. Traditionelles Dessert zum Fest von S. Lucia.