Spongata di Brescello

In einem Winter, der dazu einlädt, die authentischen Aromen neu zu entdecken, tritt die Spongata di Brescello als ein Dessert hervor, das von Geschichte und Tradition durchdrungen ist. Ursprünglich aus dieser alten gallo-römischen Stadt stammend, hat die Spongata ihre Wurzeln in fernen Zeiten, die sogar bis in die römische Epoche zurückreichen, wie die Chroniken von Reggio im 15. Jahrhundert belegen. Dieses Dessert, das den einhüllenden Duft von Gewürzen wie Zimt und Nelken mit der Süße von Trockenfrüchten wie Walnüssen und Pinienkernen verbindet, wird oft zu besonderen Anlässen zubereitet, um es berühmten Gästen oder während der Feiertage anzubieten. Ihr Rezept, das die Verwendung von Brot und Marmelade vorsieht, zeichnet sich durch die Komplexität der Aromen und die Fülle der Zutaten aus, was sie perfekt für ein Familienessen oder einen festlichen Nachmittag macht. Die Zubereitung erfordert eine sorgfältige Technik, bei der die Gärung und das langsame Backen es ermöglichen, die organoleptischen Eigenschaften jeder Komponente optimal zur Geltung zu bringen und ein Dessert zu schaffen, das von einem einzigartigen und unverzichtbaren gastronomischen Erbe der Emilia Romagna erzählt.

Zutaten

Nährwerte 680 kcal / Portion

Eiweiß
12g
Kohlenhydrate
88g
Fett
32g
Ballaststoffe
3g

* ungefähre Werte pro Portion

Information
90 Minuten Gesamtzeit
Für 4 Persons
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Zubereitung

Es ist ein sehr altes Dessert, das sogar römischen Ursprungs ist, Spuren davon finden sich im berühmten "Dinner von Trimalcione". In der Region Reggio ist der Ursprungsort Brescello, die älteste gallo-römische Stadt in Emilia. Die Spongata wird in den Chroniken von Reggio im 15. und 16. Jahrhundert erwähnt, als sie berühmten Gästen angeboten oder sogar die Herstellung verboten wurde, weil sie zu reichhaltig und luxuriös war, in Zeiten der Not. Es ist ein typisches Weihnachtsgebäck, aber in Brescello findet man es das ganze Jahr über als typische Spezialität der Region. Der Honig (ausnahmsweise Zucker) wird flüssig gemacht, indem man ein Glas Wasser hinzufügt und es kurz kochen lässt. Alle angegebenen Zutaten (mit Walnüssen, Mandeln, Pinienkernen, in Stücke geschnittenem Zedern) vermengen. 15 Tage ruhen lassen, dabei jedoch jeden Tag umrühren. Zwei Schichten relativ dicken Teig vorbereiten, diese mit einer Gabel einstechen und die vorbereitete Füllung dazwischen legen. Dann im vorgeheizten Ofen (160°) etwa eine halbe Stunde backen. Nach dem Herausnehmen aus dem Ofen mit Puderzucker bestäuben.